So., 22.02.2026,
Schluß mit der Gewalt! Historische Wanderung zu den Sühnekreuzen bei Oberensingen
Wie gingen die Menschen mit Schwerkriminalität um, als es noch keine Polizei und keine Staatsanwaltschaft gab? Mord, Totschlag und Raub gab es schon immer, und jede Zeit hat Modelle entwickelt, um gegen Verbrecher vorzugehen. Blutrache, Fehde und Vememorde waren keine dauerhaften Lösungen. Jahrhundertelang gab es Versuche seitens der Kirche und weltlicher Herrschaften, der Gewalt Einhalt zu gebieten. Darum geht es bei dieser eher leichten Wanderung (8,5 km bei 110 Höhenmetern) zu den Sühnekreuzen bei Oberensingen. Welche Rolle den Sühnekreuzen dabei zukam, wird unterwegs erläutert.
Die Wanderung beginnt am Parkplatz an der Waldhäuser Straße in Oberensingen und führt ein kurzes steiles Stück den Hügel hinauf zu einem Platz mit herrlichem Blick auf den Albtrauf. Weiter geht es nach Hardt am Denkmal des Pfeifers von Hardt vorbei und hoch aufs freie Feld zum ersten der beiden Sühnekreuze dieser Wanderung. Von Wolfschlugen führt der Weg durch den Wald vorbei am „Waldhäuser Schloß“, dem Ort, an dem einst ein römischer Gutshof stand, bis zur Kreuzung mit dem zweiten Sühnekreuz dieser Wanderung. Von dort geht es zurück nach Oberensingen. Der Weg zur abschließenden Mittagseinkehr im Wanderheim von Oberboihingen wird mit den Pkw zurückgelegt.
Treffpunkt ist um 9:00 Uhr an der Konrad-Widerholt-Halle zur Bildung von Fahrgemeinschaften. Wie immer sind ein solides Schuhwerk und ausreichend Getränke erforderlich. Besonders wichtig für diese Winterwanderung: warme Kleidung!
Anmeldungen bis spätestens am 20. Februar unter der Telefonnummer 07021/864535 oder bei .
Gäste sind willkommen.


