Mo., 26.10.2026,
Gerhard Freitag erzählt in seinem von imposanten Bildern begleiteten Vortrag, über die Wanderschäferin Ruth Häckh und zeigt welchen Stellenwert die Schäferei für die Landschaft auf der Schwäbischen Alb bis heute hat. Im Fokus des Vortrags stehen die Tradition der Schäferei und die herrliche Landschaft der Schwäbischen Alb.
Bereits seit dem 15. Jahrhundert ist in Württemberg die Zunft der Schäfer zu finden. Auf der Ostalb wird die Schäferei auch heute noch als traditionelle Hüte- und Wander-schäferei betrieben. Die genügsamen Schafe bewahren Kräuterhänge, Wiesentäler und Waldränder vor Verbuschung und erhalten so die wertvollen Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten.
Die Schäferin Ruth Häckh (56 J.) ist als Tochter eines Wanderschäfers mit Schafen aufgewachsen. Mit 25 Jahren legte sie die Abschluss-Prüfung im Beruf Tierwirt, Fachrichtung Schafe ab, mit 29 Jahren die Meisterprüfung.
Seit 1989 führt sie ihren eigenen Betrieb bei Sontheim an der Brenz. Lange Zeit hatte sie über 400 Mutterschafe und 120 Hektar Sommerweide auf der schwäbischen Alb, verteilt auf sieben Gemeinden, die Winterweide war am Bodensee. Immer weniger Weiden stehen heute zur Verfügung, deshalb werden diese Wanderungen heute nur noch teilweise unternommen.
Der Vortrag findet statt am Montag, 26.10.26 um 19.30 Uhr im Vogthaus, Saal 1.




